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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


CK-Isoenzym

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-ISOCK
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Herz speziell
LABORPROFILE:
- Herz
- Herz speziell
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Die Kreatininkinase (CK) ist an der Synthese des ATP, der unmittelbaren Energiequelle der Muskulatur, des ZNS bzw. vieler proliferierender Gewebe von entscheidender Bedeutung und wird bei Zellschädigung vermehrt ins Blut freigesetzt. CK wird aus den genetisch determinierten Untereinheiten CK-M und CK-B gebildet. Daraus drei Isoenzyme: CK-MB (sog. Myokardtyp), CK-MM (sog. Muskeltyp), CK-BB (sog. Gehirntyp), wobei beim Gesunden die Gesamtaktivität überwiegend aus CK- MM besteht, die anderen CK-Isoenzyme sind nur in Spuren vorhanden oder nicht nachweisbar.
INDIKATION:
Nachweis/Ausschluß bzw. Verlaufsbeurteilung von Herz- und Skelettmuskelerkrankungen.
MESSPARAMETER: CK-Aktivität im Plasma.
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- Li-Heparin Plasma
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Nach einer akuten Schädigung der Muskulatur, z.B. Skelettmuskeltrauma oder Eintritt eines Herzinfarktes, beginnt die Gesamt-CK-Aktivität im Blut anzusteigen und erreicht im Mittel bei 50% der Patienten nach 4-5 Stunden pathologische Werte.Im diagnostischen Zeitfenster von der 8.-24. Stunde nach Skelettmuskelschädigung oder Infarktbeginn sind die Werte regelmäßig erhöht bevor sie dann wieder mit großen interindividuellen Schwankungen in den Referenzbereich abfallen. Eine Muskelschädigung bzw. ein Myokardinfarkt sind auszuschließen, wenn während des diagnostischen Zeitfensters die gesamt-CK und die CK-MB nicht ansteigen.
LOINC:
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