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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Myelom FISH

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-MYEF
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Hämatoonkologische Spezialuntersuchungen
LABORPROFILE:
- Hämatologie
- Molekulardiagnostik Hämatoonkologie
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
FISH (Fluoreszenz in situ Hybridisierung), eine Untersuchungsmethode zum Nachweis chromosomaler Veränderungen bei Myelom.
Myelom - eine hämatologische Neoplasie des Knochenmarkes mit monoklonaler Proliferation der Plasmazellen. Es existieren 4 Hauptkategorien: asymptomatisches Myelom (unspezifische Symptomatik), smoldering Myelom (monoclonaler Proteinspike, aber stabil), indolentes Myelom (langsame Progression), multiples Myelom.
Infolge der neoplastsichen Plasmazellproliferation werden die anderen Zellen der normalen Hämatopoese verdrängt - es resultieren Anämnie und Leukopenie. Durch eine Überstimulation von Osteoklasten kommt es Knochenläsionen, die in über 50% der Myelompatienten nachzuweisen sind.
Zu den chromosomalen Veränderungen zählen: Translokationen des Immunglobulin Schwerkettengens IGH in 14q32 mit unterschiedlichen Partnergenen und diverse Zugewinne und Deletionen (t(4;14), t(11;14), t(v;14), 11q Zugewinn, Deletion 13q / Monosomie 13, p53 Verlust, Hyperdiploidie).
INDIKATION:
Multiples Myelom
MESSPARAMETER: Translokationen des Immunglobulin Schwerkettengens IGH in 14q32 mit unterschiedlichen Partnergenen und diverse Zugewinne und Deletionen (t(4;14), t(11;14), t(v;14), 11q Zugewinn, Deletion 13q / Monosomie 13, p53 Verlust, Hyperdiploidie).
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- EDTA und Lithiumheparin (dieses OHNE Gel), jeweils 10 ml, unzentrifugiert oder 1-5 ml Heparin-Knochenmark
- Mit Begleitschreiben
DURCHFÜHRUNG:
LABOR:
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BEWERTUNG:
LOINC:
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