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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Faktor V

ANFORDERUNGSKÜRZEL: FV
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Gerinnung
LABORPROFILE:
- Gerinnung speziell - Einzelfaktorenbestimmung
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Der Gerinnungsfaktor V wird hauptsächlich in der Leber synthetisiert. wird durch Faktor Xa aktiviert. Va bildet mit Xa, Calciumionen und negativ geladenen Phospholipidoberflächen den Prothrombinasekomplex. Dieser wandelt Prothrombin (F II) zu Thrombin um.
Der Test zur Ermittlung der Faktor V Aktivität basiert auf einer modifizierten Prothrombinzeit (Thromboplastinzeit)-Bestimmung. Hierbei wird verdünntes Patientenplasma mit einem Mangelplasma gemischt. Die Verkürzung der Gerinnungszeit ist proportional zum Gehalt (Aktivität %) des untersuchten Faktors in der zugesetzten Probe. Die Menge des Faktors kann über eine Kalibrationskurve quantifiziert werden.
INDIKATION:
- Abklärung eines pathologischen Ausfalls eines Globalgerinnungstests
- Verdacht auf angeborenen Defekt oder erworbenen Mangel
- Therapiekontrolle bei Einsatz von Gerinnungsfaktor-Konzentraten
MESSPARAMETER: Aktivität des Gerinnungsfaktors V im Plasma (in %)
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- tiefgefrohren
- Citratröhrchen
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Kongenitaler Faktor V Mangel führt zum Owren-Syndrom. Sekundärer Faktor V Mangel bei Lebererkrankungen, disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC) und Hyperfibrinolyse.
LOINC:
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