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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Faktor XII

ANFORDERUNGSKÜRZEL: F-XII
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Gerinnung
LABORPROFILE:
- Gerinnung speziell - Abklärung verlängerte aPTT
- Gerinnung speziell - Einzelfaktorenbestimmung
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Der Gerinnungsfaktor XII wird in der Leber gebildet. Spielt eine zentrale Rolle in der Aktivierung der Kontaktphase des intrinsichen Gerinnungsweges.
Wird durch Faktor XIIa aktiviert.
Es wird die F XII Aktivität des Patientenplasmas ermittelt, basierend auf einer aPTT Bestimmung. Hierbei wird verdünntes Patientenplasma mit einem Mangelplasma gemischt. Die Verkürzung der Gerinnungszeit ist proportional zum Gehalt (Aktivität %) des untersuchten Faktors in der zugesetzten Probe. Die Menge des Faktors kann über eine Kalibrationskurve quantifiziert werden.

INDIKATION:
- Abklärung eines pathologischen Ausfalls eines Globalgerinnungstests
- Verdacht auf angeborenen Defekt oder erworbenen Mangel
- Therapiekontrolle bei Einsatz von Gerinnungsfaktor-Konzentraten
MESSPARAMETER: Aktivität des Gerinnungsfaktors XII im Plasma (in %)
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- tiefgefrohren
- Citratröhrchen
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Kongenitaler Faktor XII Mangel zeigt zwar eine deutliche Veränderung des Gerinnungstests, führt aber in vivo nicht zu erhöhter Blutungsneigung. Sekundärer Faktor XII Mangel bei Lebererkrankungen, disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) und Hyperfibrinolyse.
LOINC:
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