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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Kalium/Sammelharn

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-GHK
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Niere
LABORPROFILE:
- Harn
- Harn - Sammelharn ohne Zusatz
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Eine relativ konstante Fraktion des glomerulär filtrierten Kaliums erreicht in Abhängigkeit von der mit der Nahrung aufgenommenen Kaliummenge den distalen Tubulus. Etwa 80% davon werden relativ rasch ausgeschieden. Auch eine Ausscheidung, die die tägliche Aufnahme deutlich übertrifft, ist möglich - dies kann auf einem Hyperaldosteronismus, einer Hyperkaliämie des Extrazellularraumes, einer systemischen Alkalose, einer Anwendung von Diuretika wie Thiaziden, Furosemid und Bumetanid beruhen.
Die Bestimmung der renalen Kaliumausscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Differenzierung der verschiedenen Formen der Hypo- und Hyperkaliämien.
INDIKATION:
- Unterscheidung renaler von extrarenalen Ursachen bei Zustaänden mit Hyper- und Hypokaliämie.
- verdacht auf Einnahme nicht Kalium sparender Diuretika.
MESSPARAMETER: K-Konzentration im 24h Sammel-Harn.
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- Zeit
- Menge dokumentieren
- 24 h-Sammelharn in Harnsammelgefäß
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
LOINC:
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