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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Progesteron

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-PROG
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Sexualhormone
LABORPROFILE:
- Hormone
- Hormone - Sexualhormone
- Hormone - Sexualhormone Postmenopause
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Progesteron wird fast ausschließlich in größeren Konzentrationen im Corpus luteum gebildet. Deshalb findet sich Progesteron in höheren Konzentrationen bei der Frau erst nach der Ovulation. Höchste Serum-Werte werden in der mittleren Lutealphase (5.-8. Tag nach Ovulation) gefunden. Damit ist zur Überprüfung einer regelrechten Lutealfunktion nach Ovulation die wiederholte Bestimmung des Progesterons in der 2. Zyklusphase sinnvoll. Da das Progesteron in Abhängigkeit von der episodischen LH-Sekretion intermittierend aus dem Corpus luteum freigesetzt wird, ergeben sich beträchtliche Serumschwankungen für Progesteron besonders in der Mittlutealphase.
INDIKATION:
Ovulationsnachweis (V.a. Ovulationsstörungen bzw. Infertilität oder Corpus Luteum-Insuffizienz bzw. Spontan-Abort), Tumornachweis (Thekazelltumore, Chorionepitheliom, Blasenmole).
MESSPARAMETER: Progesteron-Konzentration.
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- Li-Heparin Plasma
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Erhöhte Progesteron-Werte bei Ovarialtumoren (Thekazelltumor, Chorionepitheliom), Blasenmole, bei induzierter Hyperstimulation und bei angeborenen oder erworbenen Formen des adrenogenitalen Syndroms sowie während der Schwangerschaft. Erniedrigte Werte bei Ovulationsstörungen (Corpus luteum-Insuffizienz, anovulatorischer Zyklus), bei primärem und sekundärem Hypogonadismus (chronische Anovulation).
LOINC:
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