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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Anti C1q

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-AC1Q
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Autoimmundiagnostik
LABORPROFILE:
- Autoimmundiagnostik
- Neurologie Abklärung - PNP/Vaskulitis
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Die regelmäßige quantitative Bestimmung von IgG Autoantikörpern gegen C1q in Serum oder Plasma ist eine empfehlenswerte Untersuchung bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes in Hinblick auf die Entwicklung einer Immunkomplex- assoziierten Nephritis, aber auch als Krankheits- und Therapieverlaufskontrolle. Dies begründet sich darin, dass diese Autoantikörper bereits wenige Wochen bis 6 Monate vor Ausbruch einer Nephritis nachweisbar sind und bei Patienten mit ansteigendem Anti-C1q Titer eine 50%ige Wahrscheinlichkeit eine Lupus-Nephritis zu entwickeln beobachtet wurde. Zudem besteht eine Korrelation zwischen Antikörpertiter und Krankheitsverlauf beim systemischen Lupus erythematodes.
C1q ist ein Protein des Komplementsystems; ein sogenannter Komplementfaktor. Die Komplexbildung zwischen C1q und Immunglobulinen IgG/IgM aktivieren das Komplementystem. Autoantikörper, die sich gegen den Komplementfaktor C1q richten wurden bei einer Reihe von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis nachgewiesen, besonders bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (aber auch bei Patienten mit hypokomplementämisch-urtikariellem Vaskulitis-Syndrom HUVS) beschrieben.
Die Untersuchungsmethode basiert auf dem Prinzip eines indirekten ELISA
INDIKATION:
Im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes:
- zur Erfassung des Risikos einer Nierenbeteiligung
- zur Kankheits- und Therapieverlaufskontrolle
MESSPARAMETER: Quantitative Bestimmung von IgG-Antikörper gegen C1q
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- Li-Heparin Plasma
DURCHFÜHRUNG:
LABOR:
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BEWERTUNG:
LOINC:
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