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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Linkins LA, Bates SM, Lang E, et al.

Labordiagnostik

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">2014-03-21 | Annals of Internal Medicine
 

"Selektive" D-Dimer Teststrategie

Der D-Dimer Test wird (in Kombination mit einem Score zur Abschätzung der Prä-Test Wahrscheinlichkeit) zum Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT) verwendet. Ein negativer D-Dimer Test in Kombination mit niedriger Prä-Test Wahrscheinlichkeit erlaubt einen Ausschluss der Diagnose TVT ohne weitere (Ultraschall-) Untersuchung.

Trotzdem werden mit einem solchen Vorgehen viele Ultraschalluntersuchungen bei Patienten mit positivem D-Dimer bei niedriger Prä-Test Wahrscheinlichkeit durchgeführt.

Linkins et al untersuchten in einer Studie an 1723 Patienten ein anderes Vorgehen und verzichteten bei mittlerer oder hoher Prä-Test Wahrscheinlichkeit ganz auf den D-Dimer Test und schickten die Patienten direkt zum Ultraschall. Weiters setzten sie bei niedriger Prä-Test Wahrscheinlichkeit den D-Dimer Grenzwert ab dem mittels Ultraschall untersucht wird von 0.5 auf 1 µg/ml hinauf (bei mittlerer Wahrscheinlichkeit blieb er bei 0.5 µg/ml).

Mit dieser „selektiven“ D-Dimer Teststrategie konnte bei gleichwertigen klinischem Ergebnis die Anzahl der D-Dimer Tests um ca. 20%, die der Ultraschalluntersuchungen um ca. 7% gesenkt werde.

Limiting d-Dimer Testing to Patients With Low or Moderate Pretest Probability of First Episode of Deep Venous Thrombosis Reduces Number of Tests, Ann Intern Med. 2013; 158:93-100.