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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Villanueva H, Llurba E, Chantraine F, et al.

Labordiagnostik

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">2016-03-10 | New England Journal of Medicine
 

Ausschluss einer Präeklampsie mittels Labormessung des Quotienten aus sFlt-1/PlGF

In einer prospektiven Multicenterstudie an 500 schwangeren Frauen, bei denen der klinische Verdacht auf eine Präeklampsie bestand wurde untersucht, ob mittels eines berechneten Quotienten aus 2 Blutwerten (soluble fms-like Tyrosin kinase-1 und Placental growth factor) eine vermutete Präeklampsie ausgeschlossen werden kann.

Eine Messung dieser Laborparameter in der 24. bis 36. Schwangerschaftswoche ermöglichte ab einem Grenzwert von 38 oder darunter einen Ausschluss einer Präeklampsie, welche klinisch vermutet wurde. Der negative prädiktive Wert dafür war 99%. Für einen Wert des Quotienten über 38 betrug der positive prädiktive Wert dafür, innerhalb der nächsten 4 Wochen eine Präeklamsie zu entwickeln 37%.

Die Schlussfolgerung aus dieser Studie ist, dass mittels einer einfachen Ratio aus 2 Laborwerten eine klinisch vermutete Präeklampsie innerhalb der nächsten Woche ausgeschlossen werden kann.

Predictive Value of the sFlt-1:PlGF Ratio in Women with Suspected Preeclampsia. N Engl J Med 2016;374:13-22.