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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Faktor IX

ANFORDERUNGSKÜRZEL: F-IX
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Gerinnung
LABORPROFILE:
- Gerinnung speziell - Abklärung verlängerte aPTT
- Gerinnung speziell - Einzelfaktorenbestimmung
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Faktor IX, ein Vitamin K abhängiger Gerinnungsfaktor, in der Leber gebildet.
Aktivierung durch FXIa oder FVIIa/Gewebefaktor/Phospholipid-Komplex.
Es wird die F IX Aktivität des Patientenplasmas ermittelt, basierend auf einer aPTT Bestimmung. Hierbei wird verdünntes Patientenplasma mit einem Mangelplasma gemischt. Die Verkürzung der Gerinnungszeit ist proportional zum Gehalt (Aktivität %) des untersuchten Faktors in der zugesetzten Probe. Die Menge des Faktors kann über eine Kalibrationskurve quantifiziert werden.
INDIKATION:
- Abklärung eines pathologischen Ausfalls eines Globalgerinnungstests
- Verdacht auf angeborenen Defekt oder erworbenen Mangel
- Therapiekontrolle bei Einsatz von Gerinnungsfaktor-Konzentraten
- Verdacht auf genetische Störung des F IX
MESSPARAMETER: Aktivität des Gerinnungsfaktor IX im Plasma (in %)
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- tiefgefrohren
- Citratröhrchen
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Ein kongenitaler F IX Mangel führt zu Hämophilie B mit Blutungen, die nach Verletzungen aber auch spontan auftreten können. Sekundärer FIX Mangel durch Lebererkrankungen, disseminierter intravasale Gerinnung (DIC). Verminderungen des F IX durch orale Antikoagulation mit Vitamin K Antagonisten oder Vitamin K Mangel
LOINC:
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