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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Faktor VII

ANFORDERUNGSKÜRZEL: FVII
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Gerinnung
LABORPROFILE:
- Gerinnung speziell - Einzelfaktorenbestimmung
NOTFALLPARAMETER:
Nein
ALLGEMEIN:
Der Gerinnungsfaktor VII wird Vitamin K abhängig in der Leber synthetisiert.
Aktivierung durch Faktor Xa, Thrombin, oder XIIa. Der aktivierte Faktor VIIa und der Tissuefaktor lagern sich calciumvermittelt auf negativ geladenen Zelloberflächen an. Dieser Enzymkomplex aktiviert den Faktor IX und den Faktor X. Der Test zur Ermittlung der Faktor VII Aktivität basiert auf einer modifizierten Prothrombinzeit (Thromboplastinzeit)-Bestimmung. Hierbei wird verdünntes Patientenplasma mit einem Mangelplasma gemischt. Die Verkürzung der Gerinnungszeit ist proportional zum Gehalt (Aktivität %) des untersuchten Faktors in der zugesetzten Probe. Die Menge des Faktors kann über eine Kalibrationskurve quantifiziert werden.

INDIKATION:
- Abklärung eines pathologischen Ausfalls eines Globalgerinnungstests
- Verdacht auf angeborenen Defekt oder erworbenen Mangel
- Therapiekontrolle bei Einsatz von Gerinnungsfaktor-Konzentraten
MESSPARAMETER: Aktivität des Gerinnungsfaktors VII im Plasma (in %)
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- tiefgefrohren
- Citratröhrchen
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
Kongenitaler Faktor VII Mangel führt zu leichten Blutungen Sekundärer Faktor VII Mangel bei Lebererkrankungen, disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC) und Hyperfibrinolyse.
LOINC:
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