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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Anti Xa Aktivität (NMH)

ANFORDERUNGSKÜRZEL: L-ANTIXA
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Gerinnung speziell
LABORPROFILE:
- Gerinnung
- Gerinnung speziell
NOTFALLPARAMETER:
Ja
ALLGEMEIN:
Bei Verabreichung sog. NMH-Heparine (Niedermolekulare Heparine, LMW) kann der Heparinspiegel über die Anti-Xa-Aktivität im Blut bestimmt werden.
Heparin hemmt Faktor Xa und verstärkt die Wirkung von ATIII (ATIII hemmt Thrombin und Faktor Xa). Blut, in dem sich Heparin befindet, hat daher eine hohe Anti-Xa-Aktivität. Je mehr Heparin, desto mehr Hemmung. Über die Messung der Anti-Xa-Aktivität (wie stark der Faktor Xa gehemmt wird), lässt sich auf den Heparinspiegel im Blut rückschließen:
Zur Messung der Anti-Xa-Aktivität setzt man eine bestimmte Menge Faktor Xa zum Plasma des Patienten zu. Dieser Faktor Xa wird von den Hemmstoffen im Plasma gehemmt. Je nachdem wieviel Hemmwirkung im Plasma vorhanden ist, bleibt mehr oder weniger (ungehemmter) Faktor Xa übrig. Wieviel Faktor Xa noch übrig ist, misst man, indem ein Stoff zusetzt wird, von dem Faktor Xa einen Farbstoff abspaltet. Dieser Farbstoff wird photometrisch gemessen. Je mehr Farbstoff entsteht, desto mehr Faktor Xa war noch vorhanden.
Zur Kalibration des Tests werden mehrere Proben mit bekannten Heparinkonzentrationen gemessen. So kann nach Messung einer Patientenprobe vom Testergebnis auf den Heparinspiegel geschlossen werden.
Angabe der Anti-Xa- Aktivität in IU/ml
INDIKATION:
Überwachung einer Heparin-Therapie mit NHM (LMW, Niedermolekulare Heparine)
MESSPARAMETER: Anti Xa Aktivität.
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- tiefgefrohren
- Citratröhrchen
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung über EDV.
LABOR:
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BEWERTUNG:
LOINC:
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