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Medizinisches Diagnostik- und Servicezentrum


Harn Protein Differenzierung

ANFORDERUNGSKÜRZEL:
LABORINTERNE FUNKTIONSGRUPPE: Proteine/Aminosäuren
LABORPROFILE:
- Autoimmundiagnostik
- Autoimmundiagnostik - Autoimmungastritis
- Blutgase
- Eisenstoffwechsel
- Eisenstoffwechsel speziell
- Elektrolyte
- Elektrolyte speziell
- Entzündung
- Fettstoffwechsel
- Gerinnung
- Gerinnung speziell
- Glucosestoffwechsel
- Glucosestoffwechsel speziell
- Hämatologie
- Harn
- Harn - Sammelharn mit Essigsäure
- Harn - Sammelharn mit HCL
- Harn - Sammelharn ohne Zusatz
- Harn - Spontanharn/Chemie
- Herz
- Herz speziell
- Hormone
- Hormone - Sexualhormone
- Hormone - Sonstige Hormone
- Infektionsdiagnostik
- Infektionsdiagnostik - Blöcke
- Infektionsdiagnostik - Hepatitis/HIV
- Infektionsdiagnostik - sonstige Infektionen
- Infektionsdiagnostik - Virusblock Parotitis
- Knochenstoffwechsel
- Knochenstoffwechsel speziell
- Leber
- Leber speziell
- Medikamente (TDM) Toxikologie
- Mikrobiologie
- Molekulardiagnostik
- Molekulardiagnostik Hämatoonkologie
- Nebennierenrinde
- Neurologie Abklärung
- Neurologie Abklärung - Muskel
- Neurologie Abklärung - Myasthenie
- Neurologie Abklärung - Neuronale Autoimmunenzephalitis
- Niere
- Niere speziell
- Pancreas
- Proteindiagnostik
- Punktat
- Punktat - Liquorpunktion
- Schilddrüse
- Schilddrüse speziell
- Sonstiges
- Stuhl
- Tumormarker
- Tumormarker global
- Tumormarker speziell
- Vitamine/Spurenelemente
NOTFALLPARAMETER:
ALLGEMEIN:
Die Proteindifferenzierung im Urin erlaubt die Erkennung des Ursprungs einer Proteinurie. Bei extrarenalem Ursprung können Zusatzuntersuchungen erforderlich sein. Je nach Mechanismus ihrer Entstehung unterscheidet man folgende Proteinurie-Formen:1. Prärenal Erschöpfing der Rückresorptionskapazität der intakten Tubuli durch starke Vermehrung eines tubulär filtrierbaren (kleinen) Proteins im Blut.2. Renal (evtl. mit Hämaturie) Proteinverlust durch Schädigung der Glomerula und/oder der Tubuli.3. Postrenal meist Blutung der ableitenden Harnwege.
INDIKATION:
Erkennung und Differenzierung renaler, prärenaler und postrenaler Proteinurien (Methode der Wahl), Quantifizierung nur sehr beschränkt möglich.
MESSPARAMETER: Relatives Verhältnis von Albumin zu hoch- und niedermolekularen Proteinen.
UNTERSUCHUNGSMATERIAL:
- keine besondere Behandlung
- 24 h-Sammelharn
DURCHFÜHRUNG:
Patient nicht nüchtern, Anforderung mittels Begleitschreiben (Angabe der exakten Gesamtprotein-Konzentration notwendig).
LABOR:
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BEWERTUNG:
Eine exakte Gesamtprotein-Bestimmung ist Voraussetzung der SDS-PAGE, da das Proteinmuster nur beurteilt werden kann, wenn definierte Proteinmengen für die Elektrophorese eingesetzt werden. Auch die klinische Bewertung kann nur in Kenntnis der Gesamt-Protein-Ausscheidung sowie klinischer Daten erfolgen. Die SDS-PAGE zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Sie ist die empfindlichste Methode zur Abgrenzung der physiologischen von der pathologischen Proteinurie. Sie erlaubt eine differenzierte Zuordnung charakteristischer Proteinmuster im Urin zu definierten Schädigungstypen des Nephrons. Sie ist geeignet prä- und postrenale von renalen Proteinurien abzugrenzen.
LOINC:
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